Raum für Vertrauen, Entwicklung und neue Perspektiven
Nicht viele Kinder oder Jugendliche suchen sich von sich aus einen Berater. Meist sind es die Eltern, die den ersten Schritt gehen – aus Sorge, aus Ratlosigkeit oder mit dem Wunsch, dass sich bestimmte Verhaltensweisen ihres Kindes verändern. Manchmal geht es darum, dass das Kind „wieder funktioniert“. Doch häufig steckt mehr dahinter: Überforderung, Unsicherheit, innere Spannungen oder Themen, die Kinder nicht (mehr?) mit den Eltern besprechen möchten.
Manche Kinder – vor allem ab dem Jugendalter – entwickeln auch selbst den Wunsch nach einem Gespräch. Sie suchen jemanden, der zuhört, ohne zu urteilen. Jemanden, der sie ernst nimmt, Verständnis zeigt und ihnen hilft, sich selbst besser zu verstehen und handlungsfähig zu werden.
Worum geht es in den Gesprächen?
Im Mittelpunkt steht das Kind bzw. der Jugendliche mit seinen eigenen Zielen, Wünschen und Fragen. Ich versuche gemeinsam mit dem jungen Menschen zu klären:
- Was bewegt dich gerade?
- Was möchtest du verändern?
- Wo brauchst du Unterstützung?
- Und wie lassen sich deine Sicht und die Erwartungen deiner Eltern miteinander in Verbindung bringen?
Es geht nicht um Schuld oder „Reparatur“, sondern um neue Perspektiven, innere Ordnung und tragfähige Schritte. Auch eine begleitende Unterstützung über einen längeren Zeitraum hinweg – in regelmäßigen Abständen – ist möglich.
Vertraulichkeit ist selbstverständlich.
Ich arbeite mit Jugendlichen ab 14 Jahren. Für diese Gespräche gilt die Schweigepflicht. Inhalte werden nicht ohne ausdrückliches Einverständnis an die Eltern weitergegeben. Das schafft einen geschützten Raum für Offenheit und Vertrauen.
Ein Gespräch ist immer ein Angebot – kein Allheilmittel.
Aber es kann ein erster, wichtiger Schritt sein: hin zu mehr Klarheit, Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit.
Wenn es hilfreich ist, können auch Familiengespräche stattfinden. Dabei können Eltern und Kinder gemeinsam neue Sichtweisen entwickeln – und vielleicht auch ein Stück näher zusammenrücken.