Gemeinsam hinschauen – gemeinsam ein Ziel finden
Wenn ein Thema die ganze Familie betrifft, hilft es selten, wenn nur einer damit zum Gespräch geht. Wiederkehrende Konflikte, eine Veränderung, die alle trifft, ein Thema, über das zu Hause nicht mehr gesprochen wird — im Familiengespräch kommt zusammen, wen es angeht.
Wer dabei ist
Es geht nicht darum, alle Familienmitglieder in den Raum zu bekommen. Dabei ist, wer sich dazu bereit erklärt hat. Wer nicht kommen kann oder möchte, bleibt trotzdem präsent — wir geben ihm einen Platz, zum Beispiel durch einen leeren Stuhl. Seine Sicht wirkt im Gespräch mit, auch ohne dass er anwesend ist.
Kinder können dabei sein, wenn sie es sich wünschen oder wenn die Eltern es für sinnvoll halten.
Die Familie bestimmt, worum es geht
Ziel und Anliegen legen Sie fest, nicht ich — und auch nicht ein Einzelner von Ihnen. Meine Auftraggeberin ist die Familie als Ganzes.
Am Anfang steht deshalb oft die schwierigste Frage: Woran wollen wir eigentlich arbeiten? Jeder bringt eine eigene Sicht mit, und die Sichten widersprechen sich. Ein gemeinsames Ziel zu finden, verändert häufig schon etwas — noch bevor daran gearbeitet wird.
Ich suche keine Schuldigen
Meine Aufgabe ist nicht herauszufinden, wer das Problem verursacht hat. Und ebenso wenig, einem Familienmitglied zu erklären, dass es an ihm liegt. Ich achte darauf, dass jede Stimme gehört wird — auch die leise.
Was ich nicht anbiete
Keine Gutachten, keine Stellungnahmen für Gerichte oder Ämter, keine Begleitung in Sorgerechts- oder Umgangsverfahren. Wenn ein solches Verfahren läuft, sprechen wir vorher darüber, ob ein Familiengespräch daneben sinnvoll ist.
Rahmen
Familiengespräche brauchen mehr Zeit als Einzelgespräche. Dauer und Honorar stimmen wir vorab ab — auch deshalb, weil die Größe der Runde bestimmt, welcher Raum passt.